Bildungsgutschein vom Arbeitsamt
Auch wenn wir AZAV zertifiziert sind, nehmen wir derzeit keine Bildungsgutscheine vom Arbeitsamt an.
Bildungsscheck 2.0
Den Bildungsscheck 2.0 in Nordrhein-Westfalen erhältst du als Privatperson für berufsbezogene Weiterbildungen, wenn du deinen Wohnsitz in NRW hast und dein zu versteuerndes Jahreseinkommen maximal 50.000 Euro (bzw. 100.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung) beträgt. Die Förderung übernimmt 50 % der Kursgebühren (maximal 500 Euro).
- Registrierung: Lege ein Benutzerkonto im ESF-Online-Antragsportal an. Du erhälst per E-Mail einen Registrierungscode.
- Daten eingeben: Melden Sie Ihre gewünschte Weiterbildung im Portal an. Dies muss spätestens am Tag vor Kursbeginn erfolgen.
- Unterlagen einreichen: Lade die erforderlichen Dokumente (wie z. B. den Nachweis über dein zu versteuerndes Einkommen und den Kostenvoranschlag der Bildungseinrichtung) hoch.
- Förderung erhalten: Nach erfolgreicher Prüfung erhältst du den Bewilligungsbescheid, mit dem du die Weiterbildung beginnen kannst.
Kompass – Hilfe für Solo Selbstständige
Profitiere von der KOMPASS-Förderung und lasse deine Weiterbildung unter bestimmten Voraussetzungen mit bis zu 90 % der Kosten (max. 4.500 €) bezuschussen.
Wer kann die Förderung beantragen?
- Du bist seit mindestens 2 Jahren selbstständig tätig.
- Du übst deine Selbstständigkeit im Haupterwerb aus.
- Du hast deinen Wohnsitz und deine berufliche Tätigkeit in Deutschland.
- Du beschäftigst maximal eine Vollzeitkraft (1 Vollzeitäquivalent).
- Deine Weiterbildung umfasst mindestens insgesamt 20 Stunden.
- Der Abschluss muss innerhalb von 6 Monaten nach Ausstellung des Qulifikationsschecks erfolgen.
So beantragen Sie die Förderung:
- Wenden dich vor der Anmeldung zu deiner Weiterbildung an eine KOMPASS-Anlaufstelle: www.esf.de – KOMPASS-Förderung
- Lasse dich beraten und prüfe deine Fördervoraussetzungen.
- Nach Ausstellung des Qualifizierungsschecks kannst du dich bei uns anmelden.
ACHTUNG
Die Förderung muss vor der Anmeldung und dem Beginn der Weiterbildung beantragt werden.
QualiScheck
Wir sind als Bildungsträger offiziell anerkannt und zertifiziert und somit berechtigt den QualiScheck anzunehmen.
- Zielgruppe: Sozialversicherungspflichtige und geringfügig Beschäftigte, Freiberufler, Existenzgründer sowie Personen in Elternzeit oder Berufsrückkehrende.
- Einkommen: Die Förderung ist einkommensunabhängig.
- Ausgeschlossene Gruppen: Schüler, Auszubildende, Studierende im Erststudium sowie Beamte, Richter und Angestellte im öffentlichen Dienst.
- Förderumfang: Bezuschusst werden bis zu 60 % der Weiterbildungskosten, maximal jedoch 1.500 Euro pro Kalenderjahr.
Anerkennung nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz
Das Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (in Nordrhein-Westfalen als AWbG bekannt) regelt den gesetzlichen Anspruch von Beschäftigten auf bezahlte Freistellung von der Arbeit für die berufliche oder politische Weiterbildung, im allgemeinen Sprachgebrauch als Bildungsurlaub bezeichnet. Der Arbeitgeber zahlt während dieser Zeit das Gehalt weiter, während der Arbeitnehmer die Seminarkosten trägt
- Umfang: Anspruch auf 5 Arbeitstage Freistellung pro Kalenderjahr. Der Anspruch aus zwei aufeinanderfolgenden Jahren kann zusammengelegt werden (insgesamt 10 Tage).
- Voraussetzung: Das Arbeitsverhältnis muss ununterbrochen seit mindestens sechs Monaten bestehen.
- Inhalte: Anerkannt werden Seminare zur beruflichen Qualifikation oder zur politischen Bildung durch offiziell zertifizierte Träger.
- Antragstellung: Der Bildungsurlaub muss mindestens sechs Wochen vor Beginn schriftlich beim Arbeitgeber beantragt werden, inklusive des offiziellen Seminarprogramms und der Anerkennungsurkunde des Veranstalters.
Rentenversicherungen
Die gesetzliche Rentenversicherung (wie die Deutsche Rentenversicherung) übernimmt unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für eine Umschulung. Dies läuft unter dem Begriff „Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ (berufliche Reha oder LTA).
- Gesundheitliche Gründe: Ihr aktueller Beruf ist gefährdet oder Sie können ihn wegen Krankheit oder Behinderung nicht mehr ausüben.
- Erfüllung der Wartezeit: Sie müssen oft eine Mindestanzahl an Versicherungsjahren (in der Regel 15 Jahre) vorweisen, es sei denn, es liegt ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit vor.
- Erforderlichkeit: Die Umschulung ist zwingend nötig, damit Sie wieder dauerhaft arbeiten können.





















