Hepatitis

Einfach erklärt und gut merkbar!

Bei den Hepatitiden, welche je nach mutiertem Virus in Untergruppen unterteilt werden, handelt es sich um eine Entzündung der Leber, die durch das Hepatitis-Virus A, B, C, D oder E verursacht wird.

Übertragen wird die Virushepatitis A und E nach ca. 2-6 Wochen fäkal-oral, hingegen die Hepatitisviren B, C und D nach 2-6 Monaten über den Blutweg in den Körper gelangen. Je nach Abwehrlage kann die Entzündung unbemerkt bis ausgeprägt verlaufen. Gelegentlich kommt es zu einem Prodromalstadium, welches sich durch grippale, und/oder rheumatische und/oder gastrointestinale Symptome äußern kann.

Klassische Symptome, die auf das Bestehen einer Hepatitis hindeuten können gibt es, außer dass in 50% aller Fälle ein Ikterus auftritt, nicht.
Ganz typisch ist eine ausgeprägte Müdigkeit, Leistungsminderung und Kopfschmerzen. Je nachdem welches Virus für die Erkrankung verantwortlich ist, unterscheidet sich die Prognose der Erkrankung.

Hepatitis A und E heilen regelmäßig aus, es kommt zu keinen Dauerausscheidern, aber auch zu keiner Kreuzimmunität. Hepatitis B, C, und D hingegen verlaufen zu 65% asymptomatisch, 25% heilen aus, 10% dieser Hepatitiden nehmen allerdings einen chronischen Verlauf, welcher in eine Leberzirrhose oder Leberzellkarzinom münden kann.

Es wird eine Impfung für Hepatitis A und B empfohlen, gegen die übrigen Hepatitiden existiert zur Zeit noch keine Impfmöglichkeit. Für alle Hepatitiden besteht für den Heilpraktiker Behandlungsverbot und Meldepflicht laut Infektionsschutzgesetz.
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